
Annette le Fort ist Buchgestalterin und Künstlerin und Professorin für Buchgestaltung an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Beziehung von Stimme und Schrift, dem Akt des Schreibens, Schrift als Erinnerungsspur, Palimpsesten und Synästhesie. Sie ist besonders an der »Materialität von Sprache« interessiert und untersucht dieses Thema in Tagebüchern, Soundprojekten, Videoarbeiten und performativen Lesungen.
Sie ist Herausgeberin der Schriftenreihe »Parole« zur Körperlichkeit von Sprache (Salon Verlag Köln). Ihre Tagebuchprojekte erscheinen bei Revolver Publishing Berlin als Kunstbuchreihe: »Sevilla Diary« (2015), »Mothers Diaries« (2016), »Memory Maps« (2019), »Pia is speaking« (2025) und ihre Soundprojekte bei Errant Bodies Records: »Phonetic Skin. A Library of Voices« (2017), »Synästhetische Bilder« (2020) und »Der grüne Heinrich« (2026), beide mit Eilith le Fort.
Annette le Forts Arbeiten wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. dem Award der ISTD London, dem Daniel Gil Award Madrid, dem Award of Typographic Excellence des Type Director’s Club New York, dem Red Dot Award, dem Corporate Design Award, dem Jahresstipendium des DAAD für die Niederlande, dem Stipendium der Jan van Eyck Academie in Maastricht und Arbeitsstipendien des MuseumsQuartiers in Wien und der Cité des Arts International in Paris. Sie lebt in Berlin.