
Das Frequenz Festival 2026 vom 7. bis 12. Mai sucht Aushilfen, die beim Auf- und Abbau von Installationen sowie bei der Betreuung der Installationen helfen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an info@frequenz-kiel.de mit dem Betreff "Aushilfe" bis zum 1. März 2026. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Mitarbeit!
Klassisches Klavierlied radikal neu: Die menschliche Stimme – das älteste Instrument überhaupt – trifft auf aktuelle Technologien und Fragen unserer Zeit.
19.01.2026 - 19 Uhr
Frauke Aulbert (Stimmkünstlerin), Sebastian Berweck (Pianist, Electronician, Performer), Mathias Monrad Møller (Gesang/ Komposition)
Neue Formation aus Schleswig-Holstein: Bereit für 2024 im Rahmen des Frequenz Jugend Podiums haben sich junge Musikerinnen, darunter mehrfach ausgezeichnete Bundespreisträgerinnen von „Jugend musiziert“ sowie frühstudierende Talente an deutschen Musikhochschulen, entschieden, eine eigene neue Formation zu gründen. Frequenz hat dieses Interesse erkannt und einen der begabtesten jungen deutschen Komponisten Julius von Lorentz beauftragt, mit der neu gegründeten Formation zusammenzuarbeiten, um im Frequenz Festival 2025 eine Uraufführung zu präsentieren. Hier können Sie die Ergebnisse sehen und hören.
Das Frequenz Festival 2026 findet vom 8. bis 12. Mai an verschiedenen Orten in Kiel statt und zielt darauf ab, neue Märkte und Musikszenen zu erschließen, insbesondere aus Polen und der flämischsprachigen Region (Belgien und die Niederlande). Im Rahmen des Konzepts für nachhaltige Zirkulation und ökologische Mobilität sowie Frequenz als führende Produktions- und dominierende Kraft in der Region, freuen wir uns über die Möglichkeit, dass einige Produktionen des Festivals im Anschluss auf anderen renommierten Veranstaltungen wie dem Off-ICMC, der International Computer Music Conference in Hamburg-Harburg, der Langen Nacht der Musik in Oldenburg und den Heroines of Sound in Berlin präsentiert werden. Die Orgelinstallation von Anouk Kellner wird zudem im August als Hauptattraktion im Hansemuseum für das Lübecker Publikum zu erleben sein. Solche Zirkulationsinitiativen helfen uns und unseren Partnerorganisationen, die Reise- und Transportkosten aus den jeweiligen Ländern zu sichern und vereinfachen somit die Einladungsprozesse für Produktionen, für die es sonst alleine nicht möglich wäre, sie nach Deutschland zu holen.
Das Konzept des Festivals legt Wert auf ein für jeden zugängliches Format, das sich durch Angebote für Jugendliche, Studierende und ein breites Publikum von den traditionellen, zeitgenössischen Musikfestivals abhebt.
Die belgische Szene wird durch Installations-Performances von Anouk Kellner und Tom De Cock im Fleet 7 und im Glasfoyer an der Muthesius Kunsthochschule präsentiert. Das KNM Ensemble Berlin wird mit mehreren Aufführungen im KulturForum zu hören sein, im Rahmen eines gemeinsamen Antrags bei der Kulturstiftung des Bundes, der die großen Teile der Auftragswerke und Reisen des Ensembles abdeckt. Zudem sind interaktive Installationen von Mariska de Groot im Space I der Muthesius geplant. Begegnungen mit Kompositionsklassen der Musikhochschule Lübeck sind ebenfalls vorgesehen.
Die lokale Szene wird durch zweiteilige lange Abende im Hansa 48 mit dem Kieler Filmemacher Gor Margaryan und Sven Lütgen sowie seinem Trio in Live-Improvisation zum Film vertreten sein. Ebenso wird das junge Lübecker Trio, das im Ars Electronica in Linz vergangenen Sommer mit dem Projekt "external operator" zu erleben war, präsentiert. Ein besonderes Highlight ist die dauerhafte Kooperation mit Dänemark, bei der das Festival in diesem Jahr die Deutschlandpremiere des renommierten Komponisten und Künstlers Alexander Schubert präsentiert sowie die Installation "Sun Chariot" im Eingangsbereich der Stadtgalerie.
Das Frequenz Festival reagiert auch auf aktuelle Herausforderungen und die geopolitische Situation in Europa. Ein Beispiel ist die Weiterführung der bereits begonnenen Kooperation mit Frankreich und Polen. Hier wird der renommierte Kontrabassist Florentin Ginot ein außergewöhnliches Programm mit Werken von Sarah Nemtsov und Clara Iannotta präsentieren, ebenso wie das polnische Ensemble, das den Ernst von Siemens Musikpreis als Ensemble des Jahres erhalten hat und vielversprechende Kompositionen der jungen polnischen Szene vorstellen wird.
Die Eröffnung ist wie jedes Jahr der jungen Generation in Schleswig-Holstein gewidmet. Neben jungen Interpret:innen, die sich mit zeitgenössischen Werken beschäftigen und für den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" zugelassen sind, werden mehrere Uraufführungen zu hören sein.