
Ana Maria Rodriguez verbindet in ihren Werken improvisatorische Spontaneität mit ausformulierten Partituren. Als Laptopspielerin interagiert sie live mit Musiker:innen und bezieht die akustischen und architektonischen Bedingungen des Aufführungsraums ein. Ihre jüngeren Arbeiten kreisen um das Verhältnis von Poesie und Technologie: Texte, literarische Vorlagen und technische Mittel nutzt sie, um mehrschichtige Perspektiven, Zeitebenen und Räume zu schaffen.
Sie studierte Klavier und Komposition in Buenos Aires, später elektronische Musik in Barcelona. Forschungsprojekt zur Künstlichen Intelligenz an der Fraunhofer-Gesellschaft, Leitung von Gimik bis 2000. Seit 1996 wirkt sie in Berlin, ab 1997 verbindet sie ihre Partituren mit installativen Präsentationsformen. 2005 gründete sie Les Femmes Savantes. Zusammen mit zahlreichen Künstler:innen war sie in internationalen Projekten tätig, u. a. „Das Stereoskop der Einzelgänger“. Zur Erarbeitung eines neuen Werks für europäische und indische Musiker:innen reiste sie 2015 nach Indien. Zudem engagiert sie sich in Educationprojekten wie Querklang in Berlin und wird regelmäßig zu Festivals wie wie z.B.: Berlin in Lights (NYC), Brückenmusik Köln, Chiffren-Biennale Kiel,Donaueschinger Musiktage, drei D poesie, Foro International de Música Nueva(Mexiko), Forum Neuer Musik (DLF Köln), Les Musiques Marseille und MaerzMusik eingeladen.